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Infornmation:

Hundepflichtversicherung ab 2011

 

Um Dritte wie auch Hundehalter gleichermaßen vor diesen Gefahren zu schützen, hatten die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Berlin bereits vor einiger Zeit eine Tierhalterhaftpflichtversicherung für Hundebesitzer per Gesetz zur Pflichtversicherung erklärt.

 

Per Juli 2011 sind auch die Länder Thüringen und Niedersachsen diesem Beispiel gefolgt und weitere Bundesländer werden sich wohl anschließen.

 

 

Bitte beachten Sie, dass diese Pflicht zur Tierhalterhaftpflichtversicherung für alle Hunderassen gilt. Dabei sind die Modalitäten von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich: In Hamburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind Hundehalter dazu verpflichtet, das Bestehen einer Haftpflichtversicherung für ihre Vierbeiner anzuzeigen. In Berlin braucht sogar derjenige eine Tierhalterhaftpflichtversicherung, der sich mit seinem Hund auch nur temporär in der Bundeshauptstadt aufhält. In Hamburg, Niedersachsen und Thüringen hingegen gilt dies erst ab einer ununterbrochenen Aufenthaltsdauer von mehr als 2 Monaten.

Ausnahmen z.B. in NRW

Gem. dem Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz - LHundG NRW) vom 18. Dez. 2002 heißt es im § 11, Abs. 1. u. 2.:

  

Bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder bis zu 10.000 € !!!

Unabhängig von der aktuellen Gesetzgebung in den genannten Bundesländern, sollte jeder verantwortungsbewusste Hundebesitzer sein Tierhalter-Risiko absichern

 

„§ 11 Große Hunde

(1) Die Haltung eines Hundes, der ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreicht (großer Hund), ist der zuständigen Behörde von der Halterin oder vom Halter anzuzeigen.

(2) Große Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn die Halterin oder der Halter die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit besitzt, den Hund fälschungssicher mit einem Mikrochip gekennzeichnet und für den Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat und dies gegenüber der zuständigen Behörde nachweist. Die Art und Weise der Überprüfung der Zuverlässigkeit obliegt der zuständigen Behörde. § 4 Abs. 7, § 5 Abs. 5 und § 6 Abs. 3 gelten entsprechend.“

Demnach sind kleinere Rassen wie Dackel, Yorkshire oder Jack Russel Terrier bis hin zum Mops von dieser Regelung nicht betroffen. Wer aber bspw. einen Golden Retriever besitzt, der im Allgemeinen für sein gutartiges Wesen bekannt ist und als besonders kinderlieb gilt, ist aufgrund einer Widerristhöhe zwischen 51 und 61 cm bei dieser Rasse zum Nachweis einer Tierhalterhaftpflichtversicherung verpflichtet.

 

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